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Datenbank-Sicherung einer WordPress(-μ)-Installation

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Wie versprochen nun eine (kurze) Anleitung zur Sicherung der Datenbank. Da gibt es u.a. ein in unzähligen Blogs und Artikeln beschworenes WordPress-Plugin namens WP-Database-Backup. Leider funktionierte dieses Plugin bei mir nicht. Den Grund konnte ich nicht genau nachvollziehen, aber ich vermute, dass mein Provider bestimmte Einstellungen (de-)aktiviert hatte, die das Benutzen dieses Plugins verhinderten. Ich musste mich also nach Alternativen umschauen.

Um eine manuelle Sicherung kam ich somit nicht mehr herum. Ein sehr häufig für Datenbankzugriffe verwendetes Freeware-Werkzeug ist phpMyAdmin. Die meisten Provider haben dieses dann auch installiert. Allerdings empfinde ich es sehr umständlich, mit diesem Werkzeug eine Datenbank zu sichern (zumindest aus Sicht eines Laien, wie ich es nun einmal bin). Per Zufall stieß ich auf MySQLDumper. Das Motto der Entwickler (“love your data. back it up!”) sagt eigentlich schon alles über Sinn und Zweck dieser Anwendung.

MySQLDumper

Welche Vorteile hatte MSD für mich? Zum Einen lief es auf meinem Webspace (wow … what a sensation). Zum Anderen ließen sich damit wunderbar einfache Sicherungen meiner verschiedenen Datenbanken machen. Ohne großartige MySQL-Kenntnisse kann man mit diesem Werkzeug Sicherungen der Datenbanken aber auch einzelner Tabellen machen. Und genauso einfach kann man die Sicherung auch wieder zurückspielen. Ich war mehr als begeistert von diesem Werkzeug.

Neben der Sicherungs- und Wiederherstellungsfunktionalität können alle Sicherungen bequem in einer Übersicht verwaltet werden. Zusätzlich wurde der Anwendung ein SQL-Browser spendiert, mittels dem man auch die einzelnen Tabellen der Datenbanken auf deren Inhalt überprüfen kann. Alles in allem halte ich (als Laie) MySQLDumper für eine äußerst gelungene Lösung.

MySQLDumper-Version, auf die sich dieser Artikel bezieht:  1.24

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